

DEIN-GESUNDER-DARM PREMIUMKURS
In diesem Kurs erfährst Du, wie Du zu neuer innerer Stärke und Wohlbefinden findest, indem Du innerhalb nur weniger Wochen Deine Darmgesundheit reaktivierst und die Ursache Deiner Probleme bekämpfst.
Woche #3: Bist Du noch ganz dicht?
In diesem Modul lernst Du mehr über das Thema „Leaky Gut“ und die Ursachen. Außerdem erfährst Du wieso Gluten darmschädigend wirken kann und wie Du Dinkel und Hafer in Deinen Speiseplan integrieren kannst. Auch eine Liste an sogenannten Pseugogetreidesorten erhältst Du in diesem Modul.
Gluten & Darmgesundheit
Gluten ist in fast allen Getreidesorten enthalten. Dazu zählen z.B. Weizen (auch Hartweizen und Weizengrieß), Roggen, Gerste, Urkorn, Dinkel und Grünkern.
Gluten ist ein bestimmtes Protein im Getreidekorn und wird auch als sogenanntes Klebereiweiß bezeichnet. Warum? Wenn Du Mehl mit Wasser mischt wird schnell klar, was gemeint ist: Mit Hilfe des Klebereiweiß hält der Teig zusammen und wird schön elastisch.
- Brot, Brötchen und andere Backwaren, die früher auf traditionelle Art und Weise mit Sauerteig gebacken wurden, lange gären konnten und dann erst in den Ofen geschoben wurden, sind für unseren Darm sehr viel leichter verdaulich. Der Grund dafür ist, dass die Bakterien im Sauerteig während des Gär-Prozesses bereits ganze Arbeit leisten! Sie spalten das Gluten im Brot auf.
- Im Zuge der Industrialisierung mussten Brot und Brötchen schneller fertig sein. Für den mehrstündigen Gär-Prozess wie beim Sauerteig-Brot fehlte die Zeit. Die Folge lag dann in der Verwendung von Hefe, mit der Backwaren innerhalb kurzer Zeit aufgehen und gebacken werden können. Das Problem dabei ist jedoch, dass das Gluten von den Hefebakterien kaum gespalten wird und uns das Brot dadurch sehr viel schwerer im Magen liegt und vom Darm kaum verdaut werden kann.
- Zudem wurden bestimmte Getreidesorten, darunter vor allem Weizen, über mehrere Jahrzehnte gentechnisch so verändert, dass es robuster ist und nicht so anfällig für Parasiten & Co. ist. Damit wird versucht die Ernte-Erträge von Weizen bestmöglich sicherzustellen. Das damit jedoch auch erhebliche Verluste an Nährstoffen und Vitalstoffen im Vergleich zu den ursprünglichen Getreidesorten einhergehen, ist kaum berücksichtigt.
Da wir heutzutage also nicht nur große Mengen an Backwaren konsumieren, sondern auch die im Schnellverfahren zubereiteten Backwaren, haben sich einige zivile Beschwerden daraus ergeben:
- Menschen, die an einer Glutenintoleranz (Zöliakie) leiden, müssen glutenhaltige Lebensmittel komplett meiden.
- Bei einer Glutenunverträglichkeit reagieren Betroffene empfindlich auf Gluten, z.B. mit Bauchschmerzen oder Durchfall.
- Auch wenn Du nicht von diesen beiden Dingen betroffen bist, solltest Du während der Darmsanierung auf glutenhaltige Lebensmittel verzichten, da diese schwer verdaulich sind. Im Normalfall wird Gluten einfach über den Stuhlgang ausgeschieden. Falls Dein Darm jedoch nicht gesund ist und Deine Darmschleimhaut nicht intakt, kann das Gluten in den Blutkreislauf gelangen und dort für Chaos sorgen. Da Gluten in seiner Struktur anderen Proteinen unseres Organgewebes ähnelt, kann es unerwünschte Reaktionen, Entzündungen und Krankheiten hervorrufen.